Drohungen gegen ZackZack
In den letzten Tagen haben wir zwei ernstzunehmende Drohungen erhalten. Eine stammt von der deutschen Anwältin eines „Investors“, die zweite von einem umtriebigen „Politikberater“. Beide kommen aus dem Umfeld von Sebastian Kurz.
In diesem Umfeld steigt die Nervosität, weil unsere Redaktion intensiv recherchiert: das Netzwerk der Familie Schütz, die Querverbindungen von Wirecard, Raiffeisen, ÖVP, BVT, dem Oligarchen Firtasch und eben Schütz.
Wir verfolgen die Spuren des Geldes zur ÖVP. Auch da geht es um Schütz, und dazu noch um Axel Melchior, Gaby Spiegelfeld und einige Unternehmer mit klaren Absichten. Sie treffen sich beim Berater, weil sie sich für sündteure Premier Grand Crus aus dem Haut Medoc in Bordeaux und für Sebastian Kurz in Wien interessieren.
Unsere Recherchen treffen türkise Nerven. Wir stellen Fragen, aber statt klarer Antworten bekommen wir Briefe von Anwälten. Ich habe das schön oft erlebt, bei Eurofighter, beim Wiener U-Bahn-Kartell, bei Telekom und BUWOG, bei Grasser und jetzt bei Kurz und seiner Partie.
Der „Investor“ hat schon einmal versucht, mit der Financial Times ein Medium zu bedrohen. Jetzt geht es um FT, das deutsche Handelsblatt und um uns. Wir sind die einzigen in Österreich, die hier recherchieren und berichten. Wir werden das weiter tun.
PP








