
3. Mai – Tag der Pressefreiheit
Der heutige Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai 2021 ist Auftakt für ein Monat, das ganz im Zeichen des unabhängigen Journalismus (nah und fern) steht. Wir haben ein umfassendes Programm mit prominenten und spannenden Talk-Gästen, Artikel und Einblicke in die Mechanismen, wie unabhängige Medien an die Leine genommen werden für euch zusammengestellt.
5. Mai: Club-Talk: Matthew Karnitsching
19. Mai: Club-Talk: Willi Merny
26. Mai: Club-Talk: Can Dündar
„Österreich ist im Ranking der Pressefreiheit auf Platz 17. Das ist nichts auf das wir stolz sein sollten.“
Beitrag: Henrike Brandstötter, Abgeordnete zum Nationalrat, Sprecherin für Frauen & Gleichbehandlung, Medien, Startups, Auslandsösterreicher_innen sowie Entwicklungszusammenarbeit
Club-Talk: Matthew Karnitschnig
Beitrag: ZackZack
„House of Kurz“
Das Image des Kanzlers als politisches Wunderkind der “neuen” ÖVP hat in den letzten Monaten durch Korruptionsskandale und Anti-EU-Populismus massiv gelitten. Heikle Chats, Einschüchterungsversuche der Justiz oder Kampagnen gegen Journalisten: kaum ein Skandal bleibt frei von Gegenangriffen. Die „Familie“ wird geschützt, während Medien, Justiz und „Brüssel“ angegriffen werden.
Wahrheit und Pressefreiheit
Beitrag: Herausgeber Peter Pilz
Wahrheit und Pressefreiheit – unter Sebastian Kurz geht es beiden an den Kragen. Wer sich nicht kaufen lässt, wird gemobbt. Vom Kurier bis zur ZiB1 erlebt Österreich die erste Gleichschaltung seit 1945. Das ist die eine Seite.
Die andere Seite sind unabhängige Journalistinnen und Journalisten. Sie kämpfen im Kurier, im ORF, in der Presse und in vielen anderen Zeitungen jeden Tag um das Recht, ihre Arbeit machen zu dürfen.
Aber ihnen fehlt das Wichtigste: ein Medium, dass unabhängig ist, weil es von Kurz kein Regierungsinserat und keine Presseförderung braucht. Dieses Medium haben wir mit ZackZack gegründet.
Wir kämpfen alle gemeinsam um unsere Freiheit. Die Reaktionen von Kurz und seiner ÖVP zeigen, dass wir das erfolgreich tun.
„Auch in Österreich haben wir bei Demonstrationen tätliche Angriffe auf Journalisten gesehen.“
Beitrag: Eva-Maria Holzleitner, Abgeordnete zum Nationalrat, SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende
„Pressefreiheit ist auch in einer Demokratie gefährdet“
Beitrag: Helmut Brandstätter, Abgeordneter zum Nationalrat, Sprecher der NEOS für Außenpolitik, Forschung und Entwicklung
„Wenn wir beim Schreiben, beim Berichten und Analysieren auch nur einen Gedanken an mögliche negative Auswirkungen unserer Arbeit zulassen, sind wir schon am Anfang vom Ende der Pressefreiheit“.
Zacktuell am Tag der Pressefreiheit
Beitrag: Eva Winterer
Club-Talk: Heinz Mayer
Beitrag: ZackZack
Ist der Rechtsstaat krank, sterben Pressefreiheit und Demokratie
Rechtsstaat und Pressefreiheit geraten in Österreich zunehmend unter Druck. Die Justiz ermittelt gegen Politiker, Minister und Kanzler antworten mit öffentlichen Angriffen. Gesetzesreformen sollen Korruptionsermittlungen erschweren und Bürger, Parlament und Medien von Informationen abschneiden. Die ÖVP ist dabei, einen „Rechtsstaat neu“ nach polnischem und ungarischen Vorbild zu schaffen. Können Pressefreiheit und Demokratie das überstehen?
Orbans Presse – Herr der Nachrichten
Beitrag: ot am 03. Mai 2021 auf ZackZack
Zehn Jahre Viktor Orban haben die Presselandschaft Ungarns nachhaltig verändert. Die großen Medien sind auf Linie, die verbliebenen kritischen Medien kämpfen ums Überleben.
Wien/Budapest, 03. Mai 2021 | Zehn Jahre Viktor Orban an der Macht haben die Presselandschaft in Ungarn nachhaltig verändert. Die klassischen Medien Print, Radio und Fernsehen sind zum großen Teil in Hand von regierungsnahen Unternehmern. Relevante Nachrichten findet man nur noch in kleineren Online-Portalen. Und diese kämpfen ums Überleben.
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Russische Medien auch im Ausland in Gefahr
Beitrag: nb am 03. Mai 2021 auf ZackZack
Russland hat das Onlinemedium Meduza, das als eines der wenigen unabhängigen Medien gilt, als „ausländischen Agenten“ eingestuft. Für die Redaktion bedeutet das starke Einschränkungen und finanzielle Verluste. Nun kämpft es ums Überleben.
Wien, 3. Mai 2021 | Dass es Journalisten in Russland nicht leicht haben, ist nicht neu. Der Kreml sieht die Aufgabe des Journalismus lediglich darin, über seine Regierungsarbeit zu berichten. Die russische Medienlandschaft wird faktisch von regierungstreuen Medien oder Putin-nahen Medienunternehmern dominiert. Um vor den Attacken der russischen Regierung sicher zu sein, war das russische Medium “Meduza” 2014 im lettischen Riga gegründet worden.
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Türkis-Grün verschwiegt Rückfall in Pressefreiheitsranking
Beitrag: APA am 27. November 2020 auf ZackZack
“Fakt ist: Die Situation der Pressefreiheit hat sich nicht nur in den von Regierungsseite genannten Regionen wie Osteuropa, sondern auch in Österreich deutlich verschlechtert”, betonte die frühere ORF-Journalistin. “Offensichtlich will die Regierung genau darüber aber den Mantel des Schweigens ausbreiten. Wir wehren uns daher gegen eine politische Instrumentalisierung.”
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Not a Bot – Trolle der Kontrolle
Beitrag: Daniel Wisser am 28. 11. 2020 auf ZackZack
Es war die Symptomatik des Kalten Krieges: Der Westen sollte nicht in den Verdacht geraten, ähnlich wie der Feind im Osten zu operieren. Die amerikanischen Präsidenten — lange vor Ronald Reagan — ersetzten politische Berater durch Berater aus der Werbung und der Filmbranche. Jules Feiffer sagte über John F. Kennedy: »He was the first actor in the White House.« Jack Valenti, der Berater von Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson, kam von der Werbung und wechselte nach der Politik ins Filmgeschäft.
Pressefreiheit gegen das Virus
Beitrag: ot am 21. April 2020 auf ZackZack
Wien, 21. April 2020 | Die Pandemie setzt der Pressefreiheit zu – und zwar weltweit. Eine freie, unabhängige Berichterstattung über das Coronavirus und die Aktionen der Regierungen und Mächtigen ist äußert schwierig. Hier ein Überblick:
Genialität im Doppelpack
Beitrag: Rubina Möhring am 28. November 2020 auf ZackZack
Wien, 28. November 2020 | Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel sind und bleiben ein geniales Duo. 180 Millionen Euro machen sie jetzt locker für eine bessere mediale Vermarktung der türkis-grünen Regierungsgilde bis zu den für 2024 geplanten Nationalratswahlen. Auf drei ganze Jahre verteilt, bedeutete dies jeweils pro Jahr 60 Millionen Euro für Inserate und Werbeschaltungen jedweder Art. Da lässt sich schon manches in Sachen „unabhängige Meinungsbildung“ in Gang setzen. Böse Zungen sprechen von Wahlwerbung auf Kosten braver Steuerzahler und Steuerzahlerinnen. Insgesamt, wie gesagt, 180 Millionen Euro, die so weder in privaten Häppchen gespendet werden oder gar aus den Parteikassen gezahlt werden müssten. Chapeau!





















